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So funktioniert croco

Was croco zählt

croco zählt, wer in einem Video über eine Linie geht, die du ziehst. Das passt zu einem Demozug, der an einer Stelle vorbeizieht: Filmst du von der Spitze bis zum Ende, ist am Schluss jede Person einmal über die Linie gegangen.

Für eine Kundgebung, bei der alle stehen, taugt die Zähllinie nicht – dort geht niemand über die Linie. Dafür kommt später eine Zählung aus Fotos und eine Flächen-Rechnung dazu.

Von oben oder auf Augenhöhe

Bevor du die Linie ziehst, fragt croco, von wo gefilmt wurde, und schaut sich selbst das erste Bild an: Liegen alle Köpfe etwa auf einer Höhe, ist es eine Aufnahme auf Augenhöhe. Je nach Perspektive zählt croco anders:

Wie gezählt wird (von oben)

  1. Wackeln herausrechnen: croco richtet jedes Bild an Dingen aus, die stillstehen – Häuser, Schilder, Masten. So bleibt die Linie an derselben Stelle der Straße, auch wenn die Kamera in der Hand gehalten wurde.
  2. Dichte: Ein Zählmodell (DM-Count) schätzt etwa zweimal pro Sekunde, wie viele Köpfe gerade im Streifen um die Linie sind. Es erkennt keine Gesichter und unterscheidet keine Personen.
  3. Tempo: Etwa sechsmal pro Sekunde misst croco, wie schnell sich das Bild im Streifen über die Linie bewegt.
  4. Rechnung: Dichte mal Tempo ergibt, wie viele Leute in jedem Moment über die Linie gehen. Zusammengezählt ergibt das die Gesamtzahl. Wer in Gegenrichtung geht, wird abgezogen.

Wie genau ist das?

Die Zahl ist eine Schätzung. Am genauesten wird sie, wenn von schräg oben gefilmt wurde und die Kamera stillsteht. Auf Augenhöhe verdecken sich die Leute gegenseitig; dann zählt croco eher zu wenig. Die angegebene Spanne ist vorläufig – wir prüfen croco gerade mit Aufnahmen, bei denen die Zahl bekannt ist.

Die Zahl gilt nur für den gefilmten Zeitraum: Wer vor Beginn oder nach dem Ende der Aufnahme vorbeikam, fehlt.

Tipps zum Filmen

Die Zähllinie

Zieh sie quer über die ganze Breite des Zugs, von Rand zu Rand. Am besten dort, wo die Leute groß genug zu sehen sind – meist im vorderen Drittel des Bildes. Der gelbe Streifen zeigt, wo gemessen wird.

Was mit deinem Video passiert

Es wird auf unseren Server geladen, dort automatisch ausgewertet und sofort danach gelöscht. Niemand sieht es an, es wird nichts veröffentlicht. Das Ergebnis besteht nur aus Zahlen. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Videos bis 2 GB und 60 Minuten. Die Auswertung dauert etwa so lange wie das Video.

Seite schließen und wiederkommen

Sobald das Video hochgeladen ist, kannst du die Seite schließen oder weitere Videos abschicken – sie werden der Reihe nach ausgewertet. Deine Auswertungen stehen auf der Startseite (in diesem Browser), und jede hat einen eigenen Link. Ergebnisse bleiben 24 Stunden abrufbar.

Während der Auswertung

Zuverlässigkeit

Zum Ergebnis gibt croco eine grobe Einschätzung – gut, mittel oder schwach – mit den Gründen. Sie beruht auf dem, was im Video schiefgehen kann: wie viel sich nicht ausrichten ließ, wie klein oder dicht die Leute an der Linie sind, wie unruhig die Bewegung dort ist und ob überhaupt nennenswert viele über die Linie gingen. Davon hängt auch die Spanne ab. Ob jemand auf Augenhöhe gefilmt hat, kann croco nicht sicher erkennen – dann ist die Zahl eher zu niedrig.